Gedichte über das Rauchen




Hier findet Ihr alles über die richtige Vorbereitung zum Rauchstopp, Fragen über den Verlauf des Entzugs & damit verbundene Ängste.

Gedichte über das Rauchen

Beitragvon Sonny » Do 13. Okt 2011, 16:20

Hallo Zusammen.

Hier soll eine kleine bis selbstverständlich total riesige ( ;) ) Gedichtesammlung über das "Raucherdasein" oder warum es besser ist Nichtraucher zu sein entstehen.

Diese sollen nicht Verherrlichen, nicht Verunglimpfen, sondern sollen ein wenig zum Nachdenken anregen oder einen auch nachdenklich zum Schmunzeln bringen.

Viel Spaß!
Liebe Grüße,
Sonny

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von Anzeige » Do 13. Okt 2011, 16:20



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Re: Gedichte über das Rauchen

Beitragvon Sonny » Do 13. Okt 2011, 16:23

Der Raucher

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier,
er macht die Lust zum Laster.
Er macht den Genuss zur Alltagssucht,
das endet im Desaster....

.........

Auszug aus dem Gedicht 'Der Raucher' von Margit Liebhard. Es wurde hier veröffentlicht und kann dort auch komplett nachgelesen werden:

http://www.e-stories.de/gedichte-lesen.phtml?95144
Liebe Grüße,
Sonny

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Re: Gedichte über das Rauchen

Beitragvon Sonny » Fr 14. Okt 2011, 18:25

Ohne Rauch gehts auch:

Ohne Rauch
selbstverständlich geht es auch.
Der Geist ist willig und hellwach,
der Wille allerdings zu schwach.

ich möchte zwar und kann noch nicht,
die Stärke bringt's ans Tageslicht.
Viele Jahre rauchte ich schlechthin,
wenn ich daran denk', ich glaub ich spinn.

Was hat die Lunge mitgemacht?
Finanziell hat's nichts gebracht.
Der Fiskus freut sich auf die Steuer,
Zigaretten sind so teuer.
Könnt'ich mir dafür großen Luxus kaufen?
Oder das Geld lieber versaufen?
Nein- das war nur Quatsch, das bringt es nicht,
ich komm zurück zum Bösewicht.

Immer wieder hör'ich mich klagen,
ich hab es mit den Magen.
Wem schmeckt die Zigarette schon?
Frag'ich mich im strengen Unterton.
Die Zigarette bestimmt mein Leben,
so ergeht es den Süchtigen eben.

Nein-nein-nein und nochmals nein
möcht'nicht mehr so gefangen sein.
Die Zigarette krallt sich mit heftiger Gewalt,
so findet mein Leben keinen Halt.
Ich sage jetzt ist Schluß damit
und komme jetzt zum ersten Schritt.

Ich nehm'die Zigaretten aus der Packung heraus
und mach vegnüglich Schnipsel daraus.
Eine heb'ich mir noch auf,
für meinen allerletzten Lauf.
Ich zünde mir die Letzte an,
die Hand ist zitterig, oh Mann!

Husten, husten und so weiter,
hoffentlich werd'ich bald gescheiter.
Viele Jahre warst du eine Plage,
warum ich dir den Kampf ansage.
So, das war es jetzt du Bengel,
für mich der letzte Glimmstengel.

Erholen kann sich auch die Lunge
und der Geschmack auf der Zunge.
Mich stören auch die gelben Finger,
also weg da mit den Dinger.

Ich rede mich jetzt nicht mehr dumm,
die Frage bleibt nach dem Warum?
manch einer wird sich buckelig lachen,
aber was soll ich machen?

Hätt'ich dem Gift nicht den Kampf angesagt,
Herz und Lunge hätt'mich weiterhin geplagt.
Die Wohnung ist frei von Tabakgestank,
Luft zum Atmen Gott sei Dank.

Ich rieche wieder die Natur,
bin der Genesung auf der Spur.
Mein Leben bestimme ich jetzt wieder,
keine Zigarette macht mich nieder.

Das Einzige was bleibt, das ist die Sucht,
hoffentlich kommt nicht der nächste Frust.
Ich meine damit genauer das Essen,
der Geschmack ist da, darf man nicht vergessen.
Ab sofort leb'ich gesund,
hoffentlich werd'ich nicht rund.
So, ihr lieben Leut:
Ich hoffe, das Gedicht hat euch erfreut.

Vergesst es nicht:
Anzufangen war nicht schwer,
aufzuhören um so mehr.

Dieses Gedicht wurde von Jasmine1 geschrieben und unter folgendem Link veröffentlicht:

http://www.ciao.de/Ihre_Gedichte__Test_2441189
Liebe Grüße,
Sonny

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